Botschaften von Maya

 

Maya Storms

Geboren am 9. Oktober in Dordrecht  (NL) und aufgewachsen in Den Haag. Sie war während der Kriegszeit im Widerstand und lebte nachher einige Jahre in Indonesien. Während dieser beiden Lebensphasen ist Maya mehrmals knapp dem Tode entronnen.
Als Kind hatte sie Visionen von ihren früheren Leben und von ihrem "wirklichen Zuhause", bis sie dann vor 28 Jahren von einem Lichtwesen unerwartet gebeten wurde zu Dienen. 
Seitdem arbeitet sie als Medium in den Niederlanden, Deutschland, Italien und in der Schweiz, wo sie vielen Menschen als "fröhliches Energiebündel" bekannt ist.

NÄHERES ÜBER IHRE ARBEIT
In ihrer Arbeit richtet sich Maya besonders auf die Seelenebene aus. Am wichtigsten dabei ist der Lichtgehalt der Seele. Die Seele birgt tiefgreifende Erfahrungen aus früheren Leben in sich. Durch Reinigung, indem der Mensch in Liebe vergibt, vergrößert sich sein inneres Licht und sein Friede. Maya zeigt sich dafür als "Intermediär", in dem sie die wesentlichen Bilder von vergangenen Leben wahrnimmt. Sie fühlt sich dabei auch als Mensch stark miteinbezogen. 

Maya liebt Gott mit ihrem ganzen Herzen und ihrer ganzen Seele. Etwa ein Jahr, bevor ihre mediale Begabung nach "außen" kam, empfing sie das "Knowledge" - das Wissen und die Erkenntnis von Gott - die der Mensch nur in seinem Inneren erfahren kann.
Dies ist die Quelle, woraus Maya lebt und arbeitet. 

 

Mayas Botschaften

Nach der Einweihung Teil 1
Für manch Einen, der in die Nähe Gottes eingeweiht worden ist, kommt die Frage: Und wie geht es nun weiter? 
Du hast auch einige Meditationsarten gezeigt bekommen und jetzt geht es darum, dass Du einen stillen Ort findest. Einen Ort, wo Du für eine viertel oder halbe Stunde störungsfrei sitzen kannst. In einer für Dich bequemen Haltung, so dass auch deine eigenen Muskeln und Nerven während deiner Meditation sich nicht melden. 

Selbst fange ich meistens so an, ich mache eine kurze, aber tiefe Einatmung, drücke dann meine Hand auf meinen Bauch und atme soviel ich kann aus, damit ich im weiteren sehr tief einatmen kann. 
Die Atmung fängt beim Sonnengeflecht an, geht wie ein Lichtbündel empor,  erreicht mein Herz und dann atme ich weiter durch meinen Kopf hindurch ein bis zu meiner Fontanella am Scheiteldach, dem Kronenchakra, wo wir eine Art Antenne haben, wie man sie auf vielen Buddha-Statuen sehen kann. Die Spitze der Antenne strahlt Licht aus.
Von dieser Antenne-Spitze atme ich dann aus; Erst, wie in einem Blitz, direkt in meinen linken Handballen aus, der geöffnet auf meinem Knie ruht. Denn meine offene Hand steht für das Empfangen. Dann fühle ich, wie meine Ausatmung weiter durch meinen linken Arm bis Herzhöhe aufsteigt. Da lasse ich  sie mein Herz kreuzen und in meinen rechten Oberarm rübergehen um zur rechten Hand zu fließen. Meine rechte Hand kann ich offen nach vorne halten um zu segnen, oder eben dort auf meinen Körper legen, wo er Pflege oder Aufmerksamkeit nötig hat. Wie wir beim Einatmen empfangen, so schenken wir in der Ausatmung. 

Der Atem bildet also ein Kreuz im Herzen. Auf manchen Bildern von Christus sieht man sein Herz auch wie eine Flamme, ein Feuer, wie die strahlende Sonne selbst. 
Wer ein bisschen länger meditiert, wird erfahren, wie unserer Atem, auf einmal, gleichzeitig durch unseren ganzen Körper fließt und Wärme, Heilung, Licht bringt. 
Es ist dieses Licht von Christus-Ananda, das uns befähigt, zu geben. Und je mehr wir mit der Ausatmung geben, desto mehr Licht wir in uns spüren und fühlen, welches wir wieder weitergeben können an allen, zu denen wir es uns zu geben wünschen. Das Wort hat so unendlich viel Kraft und Macht!

Es grüßt euch herzlichst
Maya

© by Maya Storms, 2008

 

Nach der Einweihung Teil 2
Meditation ist kein 'Ich muss, sondern große Freude, weil, und das möchte ich doch gerne sagen, jeder, der sich das Wort zu empfangen gewünscht hat, eine bessere Welt kreieren will! So liegt hier unsere schönste Chance, oder?
Wer im Wort atmet, ist auf den Atem konzentriert. Vor ein paar Tagen realisierte ich, dass es nach tiefer Einatmung total lautlos in mir wurde, als ich für einen Moment vergessen hatte um bewusst weiter zu atmen. Ich war in einer großen Stille eingehüllt worden. 
Natürlich habe ich weiter geatmet, aber die Stille hat mich etwas getan. Sie war so tief, und ich konnte sie auch festhalten, und dann war es, als atmete ich nicht mehr durch meine Nase, sondern es schien, als gäbe es nur eine leichte Bewegung im Bauch. 

Ich hörte meinen Atem nicht mehr, ich wurde zu dem, was ich BIN, gezogen. Alles schwieg in mir. Keine Gedanken gab es, ich glitt einfach in eine noch tiefere Stille hinein, und dort war die Begegnung mit Gott, den ich empfand als eine umfassende und durchdringende Liebesglut.
Ähnliche Erfahrungen haben wir alle sicher ein paar mal im Leben gehabt, diese Momente des absoluten Friedens und der Geborgenheit. Jetzt können wir, durch das 'Wissen' der Einheit, solche Augenblicke immer in uns erleben.

Tscha ....und dann rief mich der Alltag. Es muss so sein. Aber ...., wir können zurückkehren, wo und wenn es uns passt. Es passt Gott IMMER.

 Es grüßt euch herzlichst
Maya

© by Maya Storms, 2008

 

Die Geschichte von Mark B.
Es passiert eigentlich nie, dass ich während der Meditation unerwartet eine Stimme höre, die mich dringend ruft. Und wovon ich begreife, dass ich Antwort geben kann und darf.

'Du bist Maya und ich bin Mark,' erklärte mir eine sanfte und zugleich doch starke Stimme. 'Ich brauche Dich für etwas ganz merkwürdiges. Es scheint aber auch für Dich wichtig zu sein. Also ...?'

‘Na, lieber Mark, erzähl mal.'

‘Ich bin nach diesem Planet gekommen, weil ich dazu Lust oder das Bedürfnis danach hatte. Vielleicht beides. Aber ... ich wollte absolut nicht vorher wissen, was da für mich bereitlag. Ich sah es als ein einziges Abenteuer, wo ich handeln und tun durfte, wie und was und wenn es mir passte. Eine zeitlang war dies auch so und, ich gestehe es, ich hab's genossen.'

'Hast Du keine Angst gehabt?' fragte ich ihn. 'Mit Fliegen, zum Beispiel, oder bei deinen anderen Unternehmen?'

'Einmal, als ich am Klettern war in der Schweiz. Aber das gehörte dazu. Angst war mir fremd und es auf einmal da hoch zu spüren, war ein erstaunliches Erlebnis. Es erhöhte das Gefühl von Abenteuer!'

Ich lachte. Dieser Mark amüsierte mich, durch seine  überraschende Haltung, seine muntere Stimme und seinen frische Neugier, die ich mit im teile. Außerdem sagte er etwas, was für mich neu war. Bisher habe ich immer verstanden, dass jede Seele vorher weiß wofür sie zur Erden kommt und was ihr hier widerfahren wird. Dieser Mark dagegen wollte weder zuvor noch während seines Lebens dessen Ziel, geschweige denn sein Schicksal, kennen.

‘Wie alt bist du geworden,’ wollte ich wissen.

'Kaum 30,' sagte er nachdenklich. 'Ich war "to young to die", denn es war überhaupt nicht nötig. Ich bin ermordet worden. Nicht eine Krankheit, ein Unfall oder etwas ähnlich menschliches, nein, es war ein dummer Mord, auf der Straße. Ich war erst kurz Rechtsanwalt geworden und war, ehrlich gesagt, sehr, sehr fleißig. Als ich dann an einem Abend zu Fuß nach Hause ging, bin ich angegriffen worden. Ich habe diesem Mann noch meine leeren Hosentaschen herausgezogen um zu zeigen, dass ich kein Geld bei mir hatte und ihm dann meinen Ring gegeben. Aber nein, er hat mich aus meinem Büro kommen gesehen und war sich sicher, dass ich irgendwelche Papiere oder Cheques bei mir tragen müsste. Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: 'Plötzlich spürte ich einen Wut und ein paar Sekunden später einen abscheulichen Schlag auf meinem Hinterkopf. Als ich aufwachte, saß ein Engel neben mir. Da sah ich mich selbst ohne Körper. So, wie ich nach dieser Erden gegangen bin. Nun ja, ein bisschen milder verfasst, etwas - er suchte nach einen Ausdruck dafür - etwas mehr verständnisvoller geworden. Jedenfalls, ich fragte den Engel: Warum? Ich habe so einen Lebensabbruch nicht gefragt, davon auch nicht gewusst, bevor ich zu diesem Leben hinabstieg. Warum solch einen Tod? Ist es Karma aus einem vorigen Leben?'

Du sagst es,' erwiderte der Engel.

Hab' ich denn den Täter getötet?'

In einer Kriegssituation liegen die Dinge anders. Er gehörte der anderen Armee an.'

'Und wie hab' ich auf seinem damaligen Tod reagiert? War ich wütend auf ihm, oder habe ich meinen Tat bedauert?'

'Sieh' mal,' und der Engel vermittelte ihm einen Blick auf jener Zeitspanne. 

'Ich war erleichtert,' sagte Mark jetzt zu mir. 'Es war eine Sache von Er oder Mich, und ich habe es tief bedauert. Aber für mich ist nun die große Frage gekommen, wie ich auf meinen Tod reagieren soll. Denn er hat mich ermordet, voller Wut. Muss ich dann wieder zur Erden zurückkehren, um ihm das Leben schwer zu machen,  ihn vielleicht meinerseits zu töten, und so sein Karma zu lösen? Würde aber damit etwas, ich wiederhole, wirklich ETWAS, aufhören?'

'Als der Engel schwieg,' erzählte Mark weiter, 'kam in mir ein inspirativer Gedanke auf: Ich werde mir ein superreiches Leben aussuchen, ich könnte von Adel sein mit einem Schloss dabei, und da lass ich ihn meinen Butler sein, dann kann er mir schön dienen, ohne tödliche Zustände.'

Der Engel schwieg wiederum. Als Maya schwieg ich auch. Bei dieser Gelegenheit wollte Mark es jedoch offensichtlich von einer Erdling wissen... Ich gab ihm ein Bild. Sei Gott dienstbar. Selbst sollte er die Wahl treffen, wie er sich das gedacht hat. Also, da herrschte große Stille.

Dann sagte Mark erfreut: 'Ich weiß es. Ich frage ihn ob er Gott liebt, oder in seinem nächsten Leben lieben könnte. Dann wäre Priester zu sein doch etwas Schönes? So in der Nähe vom Papst zu sein?'  Da zögerte Mark doch einigermaßen. 'Etwas Besseres kommt mir in den Sinn. Der Weg eines buddhistischen Mönches. Der durch die Welt reist. Eine Art Guru, einen guten Guru.' Wieder zögerte Mark: 'Mein Widersacher hat einen Mord begangen, geht das wohl zusammen?'

Während Mark sich dies fragte, sah ich, wie neben ihm seine irdische Mutter erschien, kurz danach gefolgt von einer jüngeren Frau, die ich, wie von selbst, als seine Schwester auf Erden erkannte. die Schwester führte ein recht schönes Leben: Hatte einen Mann, Kinder und war selbst ein richtiges Vorbild für ihre Mitmenschen. Sie würde aber vor einer Krankheit, einer schlimmen Krankheit, sterben.

Auf dem Moment, das du es auf der Seelenebene wusstest, Mark,' sagte ich zu ihm, 'hast du Gott um einen Wahl gebeten: Ob du wohl ihre Krankheit übernehmen dürftest, aber in der Art eines schnellen Todes. Denn du verabscheudest Krankheit. Vielleicht durch einen Unfall also, oder ....' 

Er unterbrach meine Gedankengang, um meinen Satz zu ergänzen: 'Oder durch diesen Tod zu sterben? Ist es das?'

Der Engel und ich lächelten zusammen. Ach Gott im Himmel, wie kann ich diesem Mann danken, dafür, dass er jenes Schicksal auf sich genommen hat. 'Darf meine Schwester noch alt werden, gemeinsam mit ihrer Familie,' fragte er den Engel. 'Ja,' bestätigte der Engel.

Auf Erden ein spontanes Leben führen gehört also auch zu den Möglichkeiten, wie man auf Erden leben kann. Deswegen war es mir deutlich, dass ich diese Geschichte aufzeichnen sollte. Denn ich habe bis jetzt gedacht, dass jede Seele ihre Lebensaufgabe und ihr Schicksal kennt. Wobei es dann übrigens auch vorkommt, dass Gott eine Seele fragt, ob sie in einer bestimmten Zeitfach nach der Erde gehen wird. 

Wie ich diesen jungen Mann empfand - er hatte einen fröhlichen und amüsanten Klang in seiner Stimme -, war es für mich eine angenehme Überraschung, so einer spontan reagierenden Person begegnen zu dürfen. Die sich mit seinem ganzen Vertrauen in Gott in dieses leben gestürzt hat und das Beste gegeben, was er geben konnte: Sein angenehmes Leben. Für einen anderen Mensch.

Ich kann mich vorstellen, dass wenn eine Seele sich dem bewusst ist, was ihr auf Erden passieren wird, dies auch eine Last für die Persönlichkeit bedeuten könnte - wenn es eine Verbindung gibt zwischen der Seele und der Persönlichkeit.

Ich habe ihm Gottes Segen über ihm gewünscht und eine gute Zeit, da bei ihm.  Auch jetzt, wo ich dies ausschreibe, fühle ich Licht und Wärme in mir. Danke, Mark. Auf Wiedersehen!  

Es grüßt euch herzlichst
Maya

© by Maya Storms, 2008

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